Beleihungswert

So errechnen Sie ihn sich selbst

Der Beleihungswert

Der Beleihungswert wird durch das finanzierende Kreditinstitut festgelegt. Dieser reflektiert den Wert der Immobilien unter Würdigung der besonderen Sicherheitsbedürfnisse des Kreditinstitutes.
Dies hat zur Folge, dass der Beleihungswert Ihrer Immobilie ca. 10-15% unter den Baukosten (bei Neubau) bzw. dem Kaufpreis (bei Kauf) liegt.

Formeln zum Beleihungswert

Sie rechnen also wie folgt:

1. (Kaufpreis oder Baukosten) x   90/100 =   (Beleihungsauslauf)*
2. (Beleihungsauslauf)              x 100/100 =   (100% Beleihungswert)
3. (Beleihungsauslauf)              x   80/100 =   (  80% Beleihungswert)
4. (Beleihungsauslauf)              x   60/100 =   (  60% Beleihungswert)

Das Beispiel:
750.000 Euro  x   90/100 = 675.000 Euro*
675.000 Euro  x 100/100 = 675.000 Euro
675.000 Euro  x   80/100 = 540.000 Euro
675.000 Euro  x   60/100 = 405.000 Euro

*Der Beleihungsauslauf spiegelt den Objektwert abzüglich des Sicherheitsabschlages (i.H.v. 10-15%) der Bank wieder.

Wie wirkt sich der Beleihungswert Ihrer Immobilie auf den Zinssatz aus?

Der Beleihungswert schlägt sich stark auf die Konditionen nieder.
Hierbei gilt:
Je niedriger der Beleihungswert ist, desto günstiger sind auch die Konditionen.
Nutzen Sie daher die Chance, und rechnen Sie selbst nach. Wenn nur 2.000 Euro fehlen, um über eine solche Betragsgrenze zu springen, vielleicht können sie dann doch noch etwas von Ihrem Sparbuch nehmen?!
Das lohnt sich für Sie doppelt: durch den niedrigeren Kredit und den niedrigeren Zinssatz.